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Interview mit dem Fotografen Marco Justus Schöler von Studio Morrow und Plastaway

Marco Justus Schöler ist ein umtriebiger Mensch. Ihm liegt die Zukunft am Herzen. Deshalb hat er sein Atelier „Studio Morrow“ genannt, von Englisch „tomorrow“ für „morgen“. Die Verwendung von Einwegkunststoffen lehnt er ab. Und er ist Fotograf – darin verbinden sich all seine unterschiedlichen Interessen. Wir trafen Marco Justus Schöler in seinem Studio in Berlin Friedrichshain und sprachen mit ihm über die Kunst des Filmemachens, über Albatross, den Dokumentarfilm von Chris Jordan, und natürlich über Walter Knoll – und wir spielten mit Produkten in der Augmented-Reality-Funktion der App pCon.box. Dabei erzählte Schöler, wie es zur Zusammenarbeit mit Walter Knoll kam und wie er gemeinsam mit Oliver Schleith, Herausgeber des Whitelies Magazine, Plastaway gründete.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Walter Knoll?

Mit unserem Plastaway-Team waren wir Ende letzten Jahres auf der Suche nach einem deutschen Möbelunternehmen, das zu Studio Morrow passt. Wir wollten ein Unternehmen finden, das auf Nachhaltigkeit und einen fairen Herstellungsprozess Wert legt – deshalb haben wir Walter Knoll gefragt. Walter Knoll und Plastaway teilen eine ähnliche Philosophie – daher freut es uns, mit Walter Knoll zusammenzuarbeiten.

Das Bauhaus wird 100: Was denken Sie über die bahnbrechende Bewegung der Moderne, die das Design weltweit seit Jahrzehnten beeinflusst?

Für mich steht das Bauhaus für Mut zur Innovation und für puren Minimalismus. Minimalismus lässt Raum für Kreativität und freie Gedanken. Das Bauhaus prägte und war der Beginn einer neuen Ära des modernen Designs. In fast jedem Produkt können wir Inspirationen des Bauhaus entdecken.

Erzählen Sie über Plastaway. Warum haben Sie die Organisation gegründet?

2016 realisierte ich die Ausstellung „Faces behind the Voices“. Es begann als Multimedia-Projekt mit 30 der berühmtesten deutschen Synchronschauspielern. Die Ausstellung tourte zweieinhalb Jahre durch 22 Städte, 5,4 Millionen Besucher kamen während dieser Zeit. Diese Begeisterung hat mich wirklich überrascht. So beschloss ich, ein nachhaltiges Unternehmen zu gründen, um all die Aufmerksamkeit auf einen nachhaltigen Zweck zu lenken. Anfang 2017 gründete ich dann mit meinem Kollegen und Freund Oliver Schleith die Organisation Plastaway. Wir sind eine moderne NGO, in der Kreative und Meinungsführer aus den Bereichen Medien, Politik, Sport und Unterhaltung Menschen aus aller Welt dazu anregen, Einwegkunststoffe zu vermeiden. Wir bringen NGOs, Marken, Prominente und Influencer zusammen, um möglichst viele Menschen zu erreichen und eine Botschaft zu verbreiten: Vermeiden Sie Einwegkunststoffe! Ende 2017 waren wir auf der Suche nach einem Art Director, der unsere Corporate Identity gestaltet. Wir kontaktierten den amerikanischen Grafikdesigner David Carson, kreativer Kopf hinter der Neugestaltung des Logos „I love NY“, und wir verstanden uns auf Anhieb. David Carson wurde nicht nur unser Art Director, sondern auch Teil von Plastaway.

Walter Knoll und Plastaway haben etwas gemeinsam: Nachhaltigkeit. Wie sehen Sie die beiden Marken in Bezug auf die Umwelt?

Ich bin 28 Jahre alt, meine Generation wurde in eine Gesellschaft hineingeboren, in der es üblich war, viele Dinge ohne Nachdenken wegzuwerfen. Walter Knoll steht seit Jahrzehnten für hohe Qualität. Wer billig kauft, kauft zweimal. Qualität und Nachhaltigkeit kosten Geld, aber es lohnt sich. Es geht um Wertschätzung.

Was ist die Gemeinsamkeit zwischen Ihrer Fotografie und den Produkten von Walter Knoll?

Ich würde sagen, unsere Gemeinsamkeiten sind Minimalismus und Sinnhaftigkeit. Ich liebe bedeutende und minimalistische Porträts!

Walter Knoll arbeitet mit einem zukunftsweisenden Planungstool, der pCon.box mit AR-Technologie. Was halten Sie von solch einer App?

Ich wusste gar nicht, dass es eine solche App gibt. Aber ich bin bereits jetzt begeistert. Technologie trifft auf räumliche Ideen. Der Kunde kann sich genau vorstellen, wie sich das ausgewählte Möbelstück in seinem Wohnzimmer anfühlt - verblüffend. AR ist der erste Schritt in die Zukunft!